Der Rehrhof wurde im 13. Jahrhundert als Hofstelle erstmals erwähnt. Zu dieser Zeit gehörte diese Hofstelle zum Kloster Lüneburg. Während des 30-jährigen Krieges (1618 bis 1648) kamen durch Vertreibung, aber auch durch Pest und Cholera viele Menschen in der Heide ums Leben, so dass deren Höfe nicht mehr bewirtschaftet wurden und verfielen. Eine der erhaltenen Hofstellen war der heutige Rehrhof, der im Laufe der darauf folgenden Jahrhunderte immer größer wurde. Der Name "Rehrhof" entstand nach dem 30-jährigen Krieg durch einen Bauer namens "Reher", der ursprünglich einmal als Schäfer auf dem Rehrhof angestellt war. Er heiratete die Tochter des ursprünglichen Gutsherrn und so soll der Name in der Hofgeschichte verankert worden sein.

Lange nach dieser Zeit, nämlich erst 1816, kam Hans Christoph Vogt durch Heirat von Engel Elisabeth Rieckmann auf den Rehrhof und begründete damit den Namen Vogt in der Hofgeschichte. Wer zwischen Reher und Rieckmann in Rehrhof gelebt hat, ist leider unbekannt.

Zur Zeit des Hans-Christoph Vogt brannte 1842 durch Funkenflug von der benachbarten Försterei der ganze Hof mit Ausnahme des Wollspeichers nieder und wurde bis in das darauffolgende Jahr wieder aufgebaut. Doch diesmal viel weiträumiger als vorher mit einem Brandschutz von damals16 Linden, die einen Funkenflug von einem Gebäude zum anderen verhindern sollen.

Heidschnucken

Heute besteht der Rehrhof aus 20 Fachwerkgebäuden, die von 1843 bis 1954 entstanden sind. Bis etwa 1965 wurden Milchvieh und Schweine gehalten, bis 1986 auch eine große Heidschnuckenherde. Es werden ca. 600 ha Land bewirtschaftet mit Forst-, Acker- und Heide-Flächen. Inzwischen kann man auf dem Rehrhof auch Kaminholz, Holzhackschnitzel, Rindenmulch und Mutterboden erwerben. Außerdem bieten wir einen Teil unserer Pferdeboxen für Dauereinsteller an.

Wollspeicher

Seit der Rehrhof 1998 das erste Mal als Location für einen Werbespot der Firma "Expert" diente, hat das historische Gut noch viele weitere Film- und Werbeteams gesehen. So wurde unter anderem 2001 die Werbung für "Schinkenspicker" der Firma "Rügenwalder Mühle" auf dem Rehrhof produziert (siehe unten). 2002 wurde der Hof aufgrund seiner authentischen Erscheinung und der guten Gegebenheiten für das "Marlboro Summer Jobbing Camp" genutzt, dass mit über 600 Personen deutschlandweit in Fernsehen und Presse zu verfolgen war. Auch in der Sendung "Landpartie" war der Rehrhof schon mehrmals im NDR zu sehen. Die letzte große Produktion, die in dieser Form stattfand und über einen Zeitraum von 1 Woche ging, war die NDR Spielshow "An die Forke, fertig, los!".

Wenn Sie noch mehr über den Rehrhof erfahren möchten, bieten wir Ihnen gerne eine individuelle Hofführung nach Absprache an!

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Impressionen vom Rehrhof

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